Zerstörende Prüfungen
Bei zerstörenden Prüfungen werden Proben des zu prüfenden Materials entnommen. Daher entsteht bei zerstörenden Prüfungen stets Materialverlust. Die gängigste zerstörende Prüfung ist die Prüfung nach Norm 3.2, die unter Aufsicht einer Prüfstelle durchgeführt wird. Selbstverständlich führen wir auch weitere Prüfungen durch, um Materialeigenschaften wie Zugfestigkeit, Streckgrenze oder Härte zu bestimmen, beispielsweise:
- Zugfestigkeitsprüfung
- Heißer Ertragstest
- Schlagprüfung bei verschiedenen Temperaturen
- Biegeprüfung
- Aufflammtest
- Ringzugversuch
- Ringbiegeprüfung
- Ringaufweitungstest
- Härteprüfung
- Spektralanalyse
- Positiver Materialidentifizierungstest (PMI)
Zerstörungsfreie Prüfungen
Zerstörungsfreie Prüfverfahren werden durchgeführt, um Werkstoffe auf Oberflächen- oder Strukturfehler zu untersuchen, ohne deren physikalischen Zustand zu verändern. Die gebräuchlichsten zerstörungsfreien Prüfverfahren sind:
- Ultraschallprüfung
- Magnetpulverprüfung (MPE)
- Ferrittest
- Huye-Test
- Wirbelstromprüfung
Inspektionen
Die Materialien können vor dem Versand einer Sichtprüfung unterzogen werden. Diese kann von einem unserer qualifizierten Prüfer, vom Kunden selbst oder von einem vom Kunden ausgewählten unabhängigen Dritten durchgeführt werden.